Keine Zeit zu sterben

© 2021 Universal Pictures
© 2021 Universal Pictures

Kinostart: 30.09.2021 |

James Bond wird von seinem alten CIA-Kumpel Felix Leiter aus dem Ruhestand reaktiviert, um einen Wissenschaftler und eine extrem tödliche, aus einem britischen Labor des MI6 gestohlene Biowaffe aufzutreiben, doch die Aktion offenbart nicht nur eine Verbindung zu Bonds altem Widersacher Blofeld, der inzwischen in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, sondern zu einem noch gefährlicheren Schurken auf Rachefeldzug – und ausgerechnet Bonds letzte große Liebe Madeleine Swann, von der er sich voller Misstrauen getrennt hatte, scheint in diesem undurchsichtigen Spiel eine Schlüsselfigur zu sein, die diese 007-Mission am Ende zu einer Frage seines persönlichen Schicksals macht…

Kritik:
Mit dem lang erwarteten Bond Nr. 25 bekommen Fans mehr als 160 Minuten spannungsgeladene Popcorn-Unterhaltung für ihr Geld, doch wer ins Kino geht, weil er sich von Daniel Craigs finaler Vorstellung als 007 ein brillantes Feuerwerk erwartet, der wird enttäuscht werden, denn dazu ist die Story zu dünn, fehlt es zu sehr an überraschendem Spektakel, an scharfem Witz, an Wow-Momenten, die hängenbleiben (abgesehen von einer Szene, in der Bond in seinem Aston-Martin beschossen und für einen Moment von einem Gefühl der Sinnlosigkeit erfasst wird), vor allem aber an Emotionen, weil Regisseur Fukunaga den Figuren in den wenigen ruhigen Momenten keine seelische Fallhöhe und Logik gibt, sondern lieber zur nächsten (oft überflüssigen) Action-Szene hechelt, so dass am Ende nur ein eher durchschnittlicher Bond entstanden ist, in dem neben Bösewicht Rami Malek (Mr. Robot, Bohemian Rhapsody) eigentlich nur die weiblichen Protagonisten Lashana Lynch (Captain Marvel) als Nomi (die neue Doppelnull) und Ana de Armas (Blade Runner 2049) als CIA-Frischling Paloma überzeugen können.

Originaltitel: No Time to Die

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  • Wertung
3