Top Gun: Maverick

© 2022 Paramount Pictures
© 2022 Paramount Pictures

Kinostart: 26.05.2022 |

Testpilot Pete „Maverick“ Mitchell wird nach mehr als 30 Jahren überraschend zurück in das Top Gun-Programm berufen, um ein junges Team auf einen Kampfeinsatz vorzubereiten, bei dem eine feindliche Urananreicherungsanlage in einer Gebirgsschlucht zerstört werden soll – aber nicht nur diese nahezu unmögliche Mission und die Probleme des Teambuildings bringen den Einzelgänger an seine Grenzen, auch die emotionalen Herausforderungen, denn einer der Piloten ist Bradley „Rooster“ Bradshaw, der Maverick für den Tod seines Vaters verantwortlich macht, und dann trifft er auch noch auf seine alte Flamme Penny…

Kritik:
Zuerst einmal macht die Fortsetzung des Klassikers von Tony Scott genau das, was seine Figuren tun: einen Top Job, der allein schon in puncto (realer, nicht digitaler) Action-Szenen das Beste abliefert, was Kino zu bieten hat, und der einfach gut mit einem Schuss Selbstironie geschrieben, griffig inszeniert und mit charismatischen Stars bestückt ist (aus denen Tom Cruise natürlich hervorsticht), und nur aufgrund dieser handwerklichen Qualität schafft Regisseur Joseph Kosinski darüberhinaus das Kunststück, aus einem Film, dem Kritiker vor einigen Monaten vielleicht noch den Vorwurf einer vorhersehbaren Dramaturgie, einer altbackenen Moral und des platten Machismo gemacht hätten, den perfekten Blockbuster für diese unruhige Zeit zu machen, der sicher vielen Kinofans gut tun wird – nicht nur als Ablenkung, sondern gerade wegen seiner Nostalgie, seiner vertrauten Erzählstruktur, seines unerschütterlichen Glaubens an traditionelle und beständige Werte und natürlich dieses aberwitzigen typisch amerikanischen Heldenmuts, der uns möglicherweise nochmal den Arsch retten wird.

Originaltitel: Top Gun: Maverick

Mehr Infos zum Film:
Google

YouTube video

  • Wertung
5