Return to Seoul

© Rapid Eye Movies
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Kinostart: 26.01.2023 |

Die 25jährige Französin Freddie wurde als Kind adoptiert und entschließt sich, in ihr ursprüngliches Heimatland Südkorea zu reisen, und als sie in der für sie völlig fremden Stadt Seoul Beziehungen knüpft und beginnt, nach ihren leiblichen Eltern zu suchen, wird aus dem zweiwöchigen Spontan-Urlaub eine jahrelange Reise zu sich selbst, auf dessem Weg sich Freddie so rigoros ihren widersprüchlichen Gefühlen stellt und so brutal mit allen Konventionen bricht, dass sie dabei jeden verletzt, der ihr nahe kommen will…

Kritik:
Der Film ist für den Zuschauer eine echte Zumutung, denn der französisch-kambodschanische Regisseur Davy Chou erzählt ihm hier keine lineare Happy-End-Geschichte, sondern stürzt ihn in ein Chaos aus Sprach- und Gefühlsverwirrungen, aus Zeitsprüngen und Situationen, die sich so unberechenbar entwickeln wie das Leben selbst, und dabei den fast schon kriegerischen Pfad der Selbstfindung seiner komplizierten Protagonistin gerdezu schmerzhaft nachfühlbar machen – aber wer sich auf diese permanente Unbeständigkeit und Unsicherheit einlässt, erlebt hier ein einzigartiges Filmexperiment, das noch lange nachhallt und sich allein schon wegen der unglaublichen Ausdrucksstärke der Newcomerin Park Ji-Min lohnt.

Originaltitel: Retour à Séoul

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  • Wertung
4