Proxima: Die Astronautin

© Koch Films
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Kinostart: 24.06.2021 |

Die Astronautin Sarah bekommt die Chance ihres Lebens als sie als einzige Frau für die Mission „Proxima“ für eine Reise zum Mars rekrutiert wird und zusammen mit einer internationalen Crew das Training aufnimmt – doch je näher der Start rückt, umso mehr muss Sarah nicht nur physisch über ihre Grenzen hinausgehen, sondern umso schmerzhafter wird auch die anstehende Trennung von ihrer jungen Tochter Stella…

Kritik:
Der Film der Französin Alice Winocour ist still, präzise, handwerklich beeindruckend (tolle Filmmusik von Ryuichi Sakamoto) und schafft es dank der Fähigkeit der Hauptdarstellerin Eva Green, komplexe Gefühle in kleinsten Nuancen ihrer Mimik darzustellen, aus dem Zwiespalt zwischen Bindung und Loslassen, zwischen Ehrgeiz und Fürsorge einen immer stärker werdenden emotionalen Sog aufzubauen – und „Proxima“ zeigt mit dieser persönlichen Geschichte nicht nur weibliche Stärke und Durchsetzungskraft inmitten der rauhen Macho-Welt der Astronautenausbildung, sondern fasziniert auch ganz nebenbei durch einen fast dokumentarischen und physisch erfahrbaren Einblick in die anstrengende Vorbereitung vor einer Weltraummission an den Original-Schauplätzen in Russland und Kasachstan.

Originaltitel: Proxima

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  • Wertung
4