Moonage Daydream

© Universal Pictures
© Universal Pictures

Kinostart: 15.09.2022 |

Filmemacher Brett Morgen hat in mehr als fünfjähriger Arbeit Auftritte von David Bowie zusammengetragen und neu remixen lassen, Dokumentarszenen, Interviews und Statements von Bowie eingefügt, dabei erstmals Material aus dessem Nachlass benutzt und schließlich diese Collage mit zahlreichen Animationen, Filmzitaten und atmosphärischen Bildern angereichert und so ein einmaliges Filmereignis geschaffen, das auf spektakuläre Weise Leben und Wirken dieses weltweit bewunderten Ausnahmekünstlers nachzeichnet.

Kritik:
Selten ist ein Film über das Dokumentarische und Biografische hinaus einem Künstler so nahe gekommen, denn Brett Morgen ging es nicht um eine bloße Nacherzählung, sondern darum, das faszinierende Wesen David Bowies in einer adäquaten eigenen Filmsprache zu spiegeln, und so wird der Zuschauer hier auf eine inspirierende Reise mitgenommen, die zwar kein emotionaler Fan-Service ist, auf der sich aber begreifen und nachempfinden lässt, was Bowie angetrieben hat, wie er sich selbst erfunden, hinterfragt und wieder neu erfunden hat und warum er mehr als ein Popstar war, nämlich ein ernstzunehmender Künstler, der sein Leben bis zuletzt in seiner ganzen Tiefe erforscht und ausgekostet hat, der aber auch bei aller Strahlkraft einen kalten, einsamen, manisch-depressiven Kern hatte.

Originaltitel: Moonage Daydream

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  • Wertung
4