Un Poeta

© jip film & verleih
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Kinostart: 12.03.2026 |

Der nicht mehr junge Óscar lebt im kolumbianischen Medellin immer noch bei seiner Mutter, hält sich trotz mangelnden Erfolgs für einen großen Dichter, geht aber allen mit seiner nichtsnutzigen, launischen Art und seinem Alkoholproblem auf die Nerven – bis er bei seinem widerwillig angenommenen Job als Lehrer, durch den er seine entfremdete Tochter Daniela unterstützen will, die begabte Gedichteschreiberin Yurlady kennenlernt und alles daran setzt, sie bei einem Poesie Festival bekannt zu machen und so seinem Leben endlich wieder einen Sinn zu geben – wenn der hoffnungslose Romantiker nicht Schwierigkeiten immer wieder magisch anziehen würde…

Kritik:
Der Film lebt zum einen durch Ubeimar Rios, der einfach die Idealverkörperung dieses nicht immer sympathischen Antihelden ist, und zum anderen davon, dass es Regisseur und Autor Simón Mesa Soto gelingt, den langen Leidensweg dieser tragischen Figur, die gegen alle Vernunft und Wahrscheinlichkeit, umgeben von verständnislosen, egoistischen Zeitgenossen, sich immer einen Funken Ehrlichkeit und Glaube an die eigene Bestimmung bewahrt, bis zur menschlichen und künstlerischen Erlösung ebenso komisch wie anrührend zu erzählen.

Originaltitel: Un Poeta

Mehr Infos zum Film:
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4
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