Reminiscence: Die Erinnerung stirbt nie

© 2021 Warner Bros.
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Kinostart: 26.08.2021 |

In einem längst vom gestiegenen Meeresspiegel überfluteten Miami lebt Privatdetektiv Nick Bannister davon, mithilfe eines selbstentwickelten Tanks für Auftraggeber jeder Art verschollene Erinnerungen zu projizieren und aufzuzeichnen, doch als er sich in die mysteriöse Kundin Mae verliebt und diese spurlos verschwindet, gerät er selbst in einen manischen Strudel trügerischer Bilder aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit…

Kritik:
Lisa Joy, Mit-Schöpferin der erfolgreichen Serie „Westworld“, hat bei ihrem Spielfilm-Regiedebüt auch gleich das Drehbuch geschrieben und die Produktion übernommen, und wie so oft hat diese Konzentration dazu geführt, dass dabei nicht mehr als ein selbstverliebter Manierismus herausgekommen ist, denn die Einzelteile ihrer Vision – ein klassischer Film Noir um eine Femme Fatale, eine post-apokalptische, nostalgisch anmutende Zukunftswelt und eine Technik, die Erinnerungen visualisieren kann – erinnern ständig an Filme von „Blade Runner“ über „Strange Days“ bis „L.A. Confidential“, in denen diese einzelnen Elemente schon einmal weitaus besser realisiert wurden, und der Klebstoff, der sie zusammenhalten soll, besteht leider aus sehr vielen Klischees, die zwar gern faszinierende Reminiszenzen wären, aber oft nur langweilen.

Originaltitel: Reminiscence

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  • Wertung
3
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