EO

© Rapid Eye Movies
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Kinostart: 22.12.2022 |

Als der Esel EO gepfändet wird und den kleinen Wanderzirkus verlassen muss, in dem er glücklich mit seiner Pflegerin Kasandra gelebt hat, beginnt für ihn auf seinen Versuchen, die Freiheit wiederzuerlangen und zu Kasandra zurückzufinden, eine Odyssee, die ihn quer durch Polen führt, auf der er in die Wildnis, auf Autobahnen, in Pferdeställe, Behindertengruppen und Fußballfehden gerät, auf der er ständig neue Menschen und Tiere kennenlernt und die ihn sogar bis nach Italien verschlägt…

Kritik:
Der Film des polnischen Regisseurs Jerzy Skolimowski, der eine Hommage an Robert Bressons Zum Beispiel Balthazar ist und in Cannes den Preis der Jury gewann, beeindruckt vor allem, weil es ihm gelingt, durch eine starke Bildsprache voller atmeberaubender Überraschungen und eine tief berührende, grandiose Filmmusik den Zuschauer zum empathischen Mitverschworenen zu machen und ihm die Augen zu öffnen für die Perspektive dieses kleinen Esels, der Zeuge und Opfer der ganzen Bandbreite einer „Menschlichkeit“ wird, die in EO nur Nutztier, Sündenbock oder Störenfried sieht und nur selten das, was er in Wirklichkeit ist: eine fühlende Kreatur.

Originaltitel: EO

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  • Wertung
4