Spaziergang nach Syrakus

© Pandora Film
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Kinostart: 20.08.2026 |

Der Kellner Paul ist 1982 in der DDR von der unbändigen Sehnsucht erfüllt, es dem Dichter Johann Gottfried Seume nachzutun und zu Fuß nach Syrakus in Italien zu reisen, um danach zu seiner Frau Anne nach Rostock zurückzukehren – und nach mehr als 7jähriger Vorbereitung öffnet sich ein Fenster für seine Republikflucht, von der er Anne aber nichts erzählen darf, um sie vor dem misstrauischen Regime zu schützen…

Kritik:
Regisseur Lars Jessen beweist auch bei der Umsetzung dieser wahren DDR-Geschichte wieder ein Händchen für die Darstellung schrulliger Alltags-Revolutionäre, und auch wenn es manchmal ein wenig an Dramatik und emotionaler Dringlichkeit fehlt und Pauls Innenleben vorwiegend über Monologe erzählt wird, so punktet der Film in jedem Fall mit einer beeindruckend stimmigen Atmosphäre – und vor allem dem (Ehe-)Paar Charly Hübner (Magical Mystery oder Die Rückkehr des Karl Schmidt, Mittagsstunde) und Lina Beckmann (Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war), die in jeder noch so kleinen gemeinsamen Szene eine enorm anrührende emotionale Kraft entwickeln.

Originaltitel: Spaziergang nach Syrakus

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