
Kinostart: 01.10.2026 |
Als der milliardenschwere, neurotische Ölmagnat „Digger“ Rockwell damit konfrontiert wird, dass seine rücksichtslose Ausbeutung Grönlands zu einer beispiellosen Umweltkatastrophe geführt hat, deren Folgen nicht nur Millionen Tote verursachen, sondern auch einen globalen Krieg auslösen könnte, versucht er erst, eine Story in Umlauf zu bringen, die seine Verantwortung leugnet, und sich dann als Retter der Menschheit zu inszenieren…
Kritik:
Die bitterböse Satire von Oscar-Preisträger Alejandro G. Iñárritu seziert und überzeichnet gnadenlos die Gier, Verdorbenheit, Bigotterie und Verblendung hinter dem kapitalistischen Raubbau der Natur, also unser aller Lebensgrundlage, und diese groteske Nummerrevue ist streckenweise wirklich brüllend komisch (auch weil hier Stars wie Tom Cruise einmal richtig „over the top“ spielen dürfen) – doch der systemkritische Effekt, dass einem hier angesichts des ganzen Wahnsinns das Lachen im Halse steckenbleibt, weicht dann leider zunehmend einer gewissen Ermüdung, weil der Film in seinem absurden Spiel mit verschachtelten Meta-Ebenen doch auf eine sehr manieristische Art überladen ist.
Originaltitel: Digger
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Wertung

